{"id":2781,"date":"2019-10-15T00:45:37","date_gmt":"2019-10-14T22:45:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kfz-expert.de\/?p=2781"},"modified":"2019-10-15T00:45:37","modified_gmt":"2019-10-14T22:45:37","slug":"bundesgerichtshof-zum-umsatzsteuerersatz-bei-vorliegen-eines-totalschadens-und-anschliessender-ersatzbeschaffung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kfz-expert.de\/?p=2781","title":{"rendered":"Bundesgerichtshof zum Umsatzsteuerersatz bei Vorliegen eines Totalschadens und anschlie\u00dfender Ersatzbeschaffung"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><b><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.kfz-expert.de\/bilder\/bgh_re1.jpg\" width=\"81\" height=\"72\" border=\"0\" \/><\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b><span style=\"font-size: xx-large;\">BUNDESGERICHTSHOF<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b><span style=\"font-size: x-large;\">IM NAMEN DES VOLKES<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif; font-size: x-large;\">URTEIL<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">VI ZR 26\/05<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Verk\u00fcndet am:<br \/>\n15. November 2005<br \/>\nHolmes<br \/>\nJustizangestellte<br \/>\nals Urkundsbeamtin<br \/>\nder Gesch\u00e4ftsstelle<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">in dem Rechtsstreit<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Nachschlagewerk: ja<br \/>\nBGHZ: ja<br \/>\nBGHR: ja<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">BGB \u00a7 249 GB, Hb<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><br \/>\nZur Berechnung der zu ersetzenden Umsatzsteuer bei konkreter Schadensabrechnung nach Ersatzbeschaffung f\u00fcr ein unfallbesch\u00e4digtes Kraftfahrzeug (Fortf\u00fchrung des Senatsurteils vom 1. M\u00e4rz 2005 &#8211; VI ZR 91\/04 &#8211; BGHZ 162, 270).<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">BGH, Urteil vom 15. November 2005 &#8211; VI ZR 26\/05 &#8211; LG Ingolstadt, AG Ingolstadt<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat im schriftlichen Verfahren mit Schriftsatzfrist bis zum 7. Oktober 2005 durch die Vizepr\u00e4sidentin Dr. M\u00fcller, den Richter Dr. Greiner, die Richterin Diederichsen und die Richter Pauge und Zoll<\/p>\n<p>f\u00fcr Recht erkannt:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Auf die Rechtsmittel der Beklagten werden das Urteil der 2. Zivilkammer des Landgerichts Ingolstadt vom 17. Januar 2005 aufgehoben und das Urteil des Amtsgerichts Ingolstadt vom 23. August 2004 abge\u00e4ndert, soweit die Beklagte verurteilt worden ist, an den Kl\u00e4ger mehr als ein weiteres Schmerzensgeld von 150 \u20ac zu zahlen. Im Umfang der Aufhebung und Ab\u00e4nderung wird die Klage abgewiesen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Die Anschlussrevision des Kl\u00e4gers wird zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Von den Kosten der ersten Instanz haben der Kl\u00e4ger 95 % und die Beklagte 5 % und von den Kosten der zweiten Instanz der Kl\u00e4ger 93 % und die Beklagte 7 % zu tragen. Die Kosten der Revisionsinstanz hat der Kl\u00e4ger zu tragen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\n<\/blockquote>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Von Rechts wegen<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><strong>Tatbestand:<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Der Kl\u00e4ger begehrt restlichen Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall vom 2. Dezember 2003. Die volle Haftung der Beklagten steht dem Grunde nach au\u00dfer Streit. Der Kl\u00e4ger erlitt leichte Verletzungen. An seinem Pkw entstand Totalschaden. Der von ihm beauftragte Sachverst\u00e4ndige sch\u00e4tzte den Restwert des Fahrzeugs auf 1.800 \u20ac brutto. Den Wiederbeschaffungswert bezifferte er mit 15.100 \u20ac brutto, wobei er von einer Differenzbesteuerung ausging und einen Steueranteil von 2 % (266 \u20ac) zugrunde legte. Die Beklagte erstattete dem Kl\u00e4ger neben sonstigen Schadenspositionen zun\u00e4chst 13.034 \u20ac, n\u00e4mlich den Wiederbeschaffungswert abz\u00fcglich Restwert und Mehrwertsteueranteil. Am 26. Februar 2004 erwarb der Kl\u00e4ger als Ersatzfahrzeug einen regelbesteuerten Neuwagen zum Preis von 24.741,01 \u20ac brutto (21.328,46 \u20ac netto zuz\u00fcglich 16 % Mehrwertsteuer). Daraufhin erstattete die Beklagte ihm auch den vom Gutachter gesch\u00e4tzten Mehrwertsteueranteil von 266 \u20ac. Mit der Klage hat der Kl\u00e4ger neben einem angemessenen weiteren Schmerzensgeld (Vorstellung: 650 \u20ac) die Zahlung weiterer 2.107,44 \u20ac begehrt, n\u00e4mlich 16 % des Netto-Wiederbeschaffungswertes (15.100 \u20ac minus 266 \u20ac) abz\u00fcglich gezahlter 266 \u20ac. Das Amtsgericht hat der Klage insoweit stattgegeben und dem Kl\u00e4ger dar\u00fcber hinaus ein weiteres Schmerzensgeld von 150 \u20ac zugesprochen. Auf die Berufung der Beklagten hat das Landgericht die Verurteilung um 288 \u20ac (16 % des Restwertes) auf 1.969,44 \u20ac (1.819,44 \u20ac zuz\u00fcglich 150 \u20ac Schmerzensgeld) nebst Zinsen erm\u00e4\u00dfigt. Die weitergehende Berufung hat es zur\u00fcckgewiesen. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision greift die Beklagte das angefochtene Urteil an, soweit sie zur Zahlung von 1.819,44 \u20ac nebst Zinsen verurteilt worden ist. Der Kl\u00e4ger begehrt im Wege der Anschlussrevision die Wiederherstellung des erstinstanzlichen Urteils.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><br \/>\n<strong>Entscheidungsgr\u00fcnde:<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><strong>I.<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Das Berufungsgericht ist der Auffassung, f\u00fcr die Berechnung des dem Gesch\u00e4digten zu ersetzenden Mehrwertsteueranteils sei grunds\u00e4tzlich von dem Nettowiederbeschaffungswert des besch\u00e4digten Kraftfahrzeugs auszugehen; dieser Betrag erh\u00f6he sich um den Steuersatz, der bei der Ersatzbeschaffung tats\u00e4chlich anfalle. Wenn &#8211; wie im Streitfall &#8211; ein \u00e4lteres Fahrzeug besch\u00e4digt werde, welches auf dem Gebrauchtwagenmarkt \u00fcblicherweise differenzbesteuert angeboten werde, der Gesch\u00e4digte als Ersatz aber ein regelbesteuertes Fahrzeug erwerbe, sei f\u00fcr den zu ersetzenden Mehrwertsteueranteil der Regelsteuersatz zugrunde zu legen. Der Mehrwertsteueranteil berechne sich aus dem Nettowiederbeschaffungswert. Vorab sei allerdings der Restwert abzuziehen.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><strong>II.<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Das angefochtene Urteil h\u00e4lt den Angriffen der Revision nicht stand. Die Anschlussrevision des Kl\u00e4gers hat dagegen keinen Erfolg.<\/p>\n<p>1. Da das sch\u00e4digende Ereignis nach dem 31. Juli 2002 eingetreten ist, bestimmt sich die Ersatzpflicht der Beklagten gem\u00e4\u00df Art. 229 \u00a7 8 Abs. 1 EGBGB nach den Vorschriften der \u00a7\u00a7 249 ff. BGB in der Fassung des Zweiten Gesetzes zur \u00c4nderung schadensrechtlicher Vorschriften vom 19. Juli 2002 (BGBl. I 2674). Nach dieser gesetzlichen Neuregelung schlie\u00dft der bei der Besch\u00e4digung einer Sache zur Wiederherstellung erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur mit ein, wenn und soweit sie tats\u00e4chlich angefallen ist (\u00a7 249<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">\u00a0Abs. 2 Satz 2 BGB). Dies gilt auch im Falle eines wirtschaftlichen Totalschadens (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388 und vom 18. Mai 2004 &#8211; VI ZR 267\/03 &#8211; VersR 2004, 927).<\/p>\n<p>2. F\u00fcr den zu ersetzenden Mehrwertsteueranteil ist von Bedeutung, ob der Gesch\u00e4digte seinen Schaden fiktiv auf der Grundlage eines Sachverst\u00e4ndigengutachtens oder aber konkret auf der Basis einer von ihm vorgenommenen Reparatur oder Ersatzbeschaffung abrechnet (zur Differenzierung zwischen fiktiver und konkreter Schadensabrechnung vgl. Senatsurteile vom 15. Februar 2005 &#8211; VI ZR 70\/04 &#8211; VersR 2005, 663 und &#8211; VI ZR 172\/04 &#8211; VersR 2005, 665). Erwirbt der Gesch\u00e4digte &#8211; wie im Streitfall &#8211; ein Ersatzfahrzeug, ist f\u00fcr die Berechnung des zu ersetzenden Mehrwertsteueranteils entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht der Nettowiederbeschaffungswert des besch\u00e4digten Fahrzeugs zugrunde zu legen und um den bei der Ersatzbeschaffung angefallenen Steuersatz zu erh\u00f6hen. Das Ergebnis einer solchen Berechnung w\u00e4re n\u00e4mlich ein &#8222;fiktiver Mehrwertsteueranteil&#8220;, der mit einer konkreten Schadensberechnung nicht vereinbar w\u00e4re und in Widerspruch zu \u00a7 249 Abs. 2 Satz 2 BGB st\u00fcnde, wonach die Umsatzsteuer nur zu ersetzen ist, soweit sie tats\u00e4chlich angefallen ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 158, 388; vom 15. Juli 2003 &#8211; VI ZR 361\/02 &#8211; VersR 2004, 1575, 1576; vom 18. Mai 2004 &#8211; VI ZR 267\/03 &#8211; aaO und vom 15. Februar 2005 &#8211; VI ZR 172\/04 &#8211; aaO S. 667).<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><br \/>\nWie der erkennende Senat &#8211; zeitlich nach Verk\u00fcndung des Berufungsurteils &#8211; entschieden hat, kommt es in den F\u00e4llen, in denen der Gesch\u00e4digte ein Ersatzfahrzeug zu einem Preis, der dem in einem Sachverst\u00e4ndigengutachten ausgewiesenen (Brutto-)Wiederbeschaffungswert des unfallbesch\u00e4digten Fahrzeuges entspricht oder diesen \u00fcbersteigt, nicht darauf an, ob und in welcher H\u00f6he in dem im Gutachten ausgewiesenen (Brutto-)Wiederbeschaffungswert Umsatzsteuer enthalten ist. Vielmehr kann der Gesch\u00e4digte im Wege konkreter Schadensabrechnung die Kosten der Ersatzbeschaffung bis zur H\u00f6he des (Brutto-)Wiederbeschaffungswertes des unfallbesch\u00e4digten Fahrzeuges &#8211; unter Abzug des Restwertes &#8211; ersetzt verlangen (Senatsurteil vom 1. M\u00e4rz 2005 &#8211; VI ZR 91\/04 &#8211; VersR 2005, 994, zur Ver\u00f6ffentlichung in BGHZ 162, 270 bestimmt). Entgegen der Meinung des Berufungsgerichts ist in diesen F\u00e4llen grunds\u00e4tzlich auch nicht von Bedeutung, welcher Steuersatz bei dem Erwerb des Ersatzfahrzeugs tats\u00e4chlich anf\u00e4llt. Stellt der Gesch\u00e4digte durch eine konkrete Ersatzbeschaffung eines gleichartigen Fahrzeugs zu dem vom Sachverst\u00e4ndigen genannten (Brutto-)Wiederbeschaffungswert wirtschaftlich den Zustand wieder her, der vor dem Unfallereignis bestand, so kann er nach \u00a7 249 BGB &#8211; bis zur H\u00f6he des (Brutto-)Wiederbeschaffungswertes &#8211; den tats\u00e4chlich aufgewendeten Betrag unabh\u00e4ngig davon ersetzt verlangen, ob in ihm die Regelumsatzsteuer im Sinne des \u00a7 10 UStG, eine Differenzsteuer im Sinne des \u00a7 25a UStG oder gar keine Umsatzsteuer enthalten ist (<a href=\"https:\/\/www.kfz-expert.de\/urteile\/bgh_VI_ZR_91-04.htm\">Senatsurteil vom 1. M\u00e4rz 2005 &#8211; VI ZR 91\/04<\/a>\u00a0&#8211; aaO S. 995 m.w.N.).<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><br \/>\n3. Der Kl\u00e4ger, der ein Ersatzfahrzeug zum Preis von 24.741,01 \u20ac einschlie\u00dflich Mehrwertsteuer erworben hat, kann mithin (nur) die Differenz zwischen dem (Brutto-)Wiederbeschaffungswert (15.100 \u20ac) und dem Restwert (1.800 \u20ac), also 13.300 \u20ac ersetzt verlangen. Da die Beklagte diesen Betrag vorgerichtlich gezahlt hat, erweist sich der mit der Klage geltend gemachte Anspruch auf Ersatz weiteren materiellen Schadens als unbegr\u00fcndet.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><strong>III.<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7\u00a7 91 Abs. 1, 92 Abs. 1 ZPO.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">M\u00fcller<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Greiner\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Diederichsen<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Pauge\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zoll<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman, Times, serif;\"><br \/>\nVorinstanzen:<br \/>\nAG Ingolstadt, Entscheidung vom 23.08.2004 &#8211; 13 C 1138\/04 &#8211;<br \/>\nLG Ingolstadt, Entscheidung vom 17.01.2005 &#8211; 2 S 1783\/04 &#8211;<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i><b>Quelle: Bundesgerichtshof<\/b><\/i><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL VI ZR 26\/05 Verk\u00fcndet am: 15. 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